2014

EntwicklungÜberführung eines kleinen LKW von Deutschland nach Kirgistan

2013

Unser 1. Praktikant wird im Sozialdorf erwartet : Jürgen Stich, ein Maschinenbaustudent aus München. Er wird 8 Wochen im April und Mai im Sozialdorf leben und arbeiten.
Die Bauarbeiten für das zweite Wohnhaus sind in den letzten Zügen und beanspruchen alle Kraft und Energie der Beteiligten. Die Eröffnung des Hauses wird am 29. Mai 2013 sein.

2012

Ein großes Projekt in Zusammenarbeit mit dem deutschen BMZ und den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners ist bewillgt. Wir können das lang ersehnte zweite Wohnhauses mit Filzwerkstatt bauen. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr.

Ende 2011 konnten wir endlich einen behindertengerechten Mercedes Sprinter kaufen. Dieser wurde von der Mercedes Werkstatt Ravensburg hat als Sponsor das Fahrzeug kostenlos durchgecheckt. Das Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) hat mit seinen Lehrlingen für eine neue, kostenlose Lackierung gesorgt. Die Grafikerin Eva Engler hat zu guter Letzt als Spende eine Fahrzeugbeschriftung erstellt, so dass der Sprinter als Fahrzeug des Sozialdorf Manas erkenntlich ist.

Gulja unsere Projektleiterin konnte begleitet von ihrem Sohn Talaay eine Deutschlandreise antreten. Ihr großer Wunsch war es nochmal in einer deutschen Behinderteneinrichtung zu hospitieren und ihre Fragen zur Arbeit stellen zu können. Dank Susanne Ganten und Bernhard Baumann-Ickes von den Gemeinschaften Weckelweiler konnten die beiden Kirgisen 2 Wochen ohne großen Aufwand in den Werkstätten der Hubertusmühle verbringen.

Im Sommer 2012 haben wir, Laurens Krämer, Catarina von Wedemeyer, Talaay Ismaelbekov und Bigi Möhrle den Sprinter in einer dreieinhalb wöchigen Tour nach Murake ins Sozialdorf gefahren. Siehe auch im Reiseblog. Die Freude im Sozialdorf war riesengroß, endlich können die Bewohner problemlos zu ihren Termin, wie z.B. Ärzten, fahren.

Inga Dietrich und Julia Lindig zwei sehr engagierte Frauen aus Berlin haben im Oktober ihre erste Reise ins Sozialdorf unternommen. Sie planen ein deutsch-kirgisisches Theaterprojekt mit unseren Bewohnern. Für diesen außergewöhnlichen Impuls sind wir sehr, sehr dankbar und freuen uns über die Tatkraft. Die ersten Proben werden im Juni 2013 in Kirgistan stattfinden.

2011

Planung und Fundraising für das zweite Wohnhauses mit Filzwerkstatt. Suche nach einem behindertengerechten Transportfahrzeug – z.B. Mercedes Sprinter.

2010

Fertigstellung und Einzug der Wohngruppe in das erste, neugebaute Wohnhaus des Sozialdorf Manas!
Ein riesengroßer Schritt ist getan…

2009

Die Deutsche Botschaft in Bishkek unterstüzt das Sozialdorf Manas mit einer Spende. Somit ist endlich das nötige Geld für den Hausbau zusammen. Die Bauarbeiten können beginnen.

2008

Erste Filzprodukte vom Sozialdorf werden in Deutschland auf einem Adventsbasar verkauft . Der komplette Erlös geht ans Sozialdorf zurück.

2007

Kauf eines eigenen Grundstück (rund 1,2 ha). Hier soll das Sozialdorf gebaut werden, sollen Wohnhäuser und Werkstätten entstehen.

2006 Erste Wohngruppe / Gründung Förderverein

Muroke ist ein Dorf etwa 60 km westlich der kirgisischen Hauptstadt Bishkek, das für die Verwirklichung eines „Sozialdorfes“ passend ist. Muroke ist zudem das Heimatdorf von Gulja Takyrbascheva und das Sozialdorf trifft dort auf eine sehr wohlwollende und hilfsbereite Gemeinde. Ein erstes Haus kann angemietet und die ersten Hauseltern gewonnen werden. Neben dem Haus gibt es bereits einen Gemüsegarten sowie eine Kuh mit Kalb. Die Kuh und ihr Kalb konnten, dank einer Spende aus Norwegen, gekauft werden.

Auf Anfrage der Elternintitative aus Kirgistan und nach einem Besuch in Bishkek und Murake, gründet sich im Juni 2006 in Freiburg der deutsche Förderverein Sozialdorf Manas e.V.

2004 Elterninitiative Sozialdorf Manas

Gründung der Öffentlichen Vereinigung „Sozialdorf Manas“ in Kirgistan.

Die in Kirgistan lebende Deutsche Karla Maria Schälicke gründet 1989 zusammen mit Igor Schälike, ihrem kirgisischen Mann, das Kinderrehabilitationszentrum Nadjeshda.

Eltern, deren Kinder im Kinderzentrum Nadjeshda zur Schule gehen, gründen 15 Jahre später die Öffentliche Vereinigung Sozialdorf Manas ein nach kirgisischem Recht gemeinnützige Organisation. Sie engagieren sich für den Aufbau eines Sozialdorfes für ihre heranwachsenden Kinder. Gulja Takyrbascheva, die heutige Leiterin des Sozialdorf Manas, ist Gründungsmitglied.